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John Cranko Schule und Probebühne für das Württembergische Staatstheater Stuttgart

Losgelöst von ästhetischen Aspekten bestimmen städtebauliche wie topographische Parameter die Ausdehnung, Höhenstaffelung und Körnung des Baukörpers. Die Überlagerung mit dem Bedeutungsgewicht der Bauaufgabe und seinem Programm, sowie der prominenten Hanglage direkt hinter den bestehenden kulturellen Einrichtungen und Häusern Stuttgarts lässt einen terrassierten Baukörper entstehen. Aufbauend auf der Probebühne staffeln sich vier Segmente parallel zum Hang nach oben. Jedes Segment nimmt einen großen und einen kleinen Ballettsaal auf. Durch den Höhenversatz dieser immer gleich bleibenden Raumfolge, entstehen dreidimensionale Raumsequenzen, die den Baukörper plastisch formen, und der Schule eine ungewöhnlich reiche und sinnliche innenräumliche Qualität bieten werden.

Daten

Realisierungswettbewerb | 2011 | 1. Preis

Nutzung
Ballettschule | Internat | Probebühne für das Württembergische Staatstheater

BGF | BRI
11.529 m2 | 49.830 m3

Bauherr
Land Baden-Württemberg, vertreten durch
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart

beauftragte Leistungsphasen
LPH 2 - 8

Planungs- und Realisierungszeitraum
2012 - 2017

Publikationen
Stuttgarter Zeitung, 11|2011, Die schwierige einfache Lösung von Amber Sayah
BauNetz, 11|2011, Höhenversatz und Raumsequenzen
wettbewerbe aktuell 01|2012
Bauwelt 04|2012, Tanz in Halbhöhenlage von Ursula Baus
German Architects 01|2012, Zusammenhängender Organismus, Interview mit Peter Petz
ArquitecturaViva 02|2012

Projektteam
Stefan Burger, Birgit Rudacs
Mitarbeit: Martin Baur

Mitarbeit in der Entwurfs- und Ausführungsplanung
Martin Baur, Nikolai Wasser, Andreas Ernst, Louis Saint Germain

Mitarbeit in der Ausbauplanung
Nikolai Wasser, Louis Saint Germain, Matthias Hajek