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John Cranko Schule und Probebühne für das Württembergische Staatstheater Stuttgart

Losgelöst von ästhetischen Aspekten bestimmen städtebauliche wie topographische Parameter die Ausdehnung, Höhenstaffelung und Körnung des Baukörpers. Die Überlagerung mit dem Bedeutungsgewicht der Bauaufgabe und seinem Programm, sowie der prominenten Hanglage direkt hinter den bestehenden kulturellen Einrichtungen und Häusern Stuttgarts lässt einen terrassierten Baukörper entstehen. Aufbauend auf der Probebühne staffeln sich vier Segmente parallel zum Hang nach oben. Jedes Segment nimmt einen großen und einen kleinen Ballettsaal auf. Durch den Höhenversatz dieser immer gleich bleibenden Raumfolge, entstehen dreidimensionale Raumsequenzen, die den Baukörper plastisch formen, und der Schule eine ungewöhnlich reiche und sinnliche innenräumliche Qualität bieten werden.

Daten

Realisierungswettbewerb | 2011 | 1. Preis

Nutzung
Ballettschule | Internat | Probebühne für das Württembergische Staatstheater

BGF | BRI
13.245 m2 | 62.530 m3

Bauherr
Land Baden-Württemberg, vertreten durch
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart

beauftragte Leistungsphasen
LPH 2 - 8

Planungs- und Realisierungszeitraum
2012 - 2020

Publikationen
Stuttgarter Zeitung, 11|2011, Die schwierige einfache Lösung von Amber Sayah
BauNetz, 11|2011, Höhenversatz und Raumsequenzen
wettbewerbe aktuell 01|2012
Bauwelt 04|2012, Tanz in Halbhöhenlage von Ursula Baus
German Architects 01|2012, Zusammenhängender Organismus, Interview mit Peter Petz
ArquitecturaViva 02|2012
BauNetz, 06|2020, Rhythmus und Struktur von Florian Heilmeyer
Stuttgarter Zeitung, Auf Tuchfühlung mit Stuttgart von Ursula Hanselmann
Metropolis 08|2020, A New School Building in Stuttgart Competes the City´s Renowned Ballet Scene, by Florian Heilmeyer 
Baumeister 09|2020, Was ist nachhaltige Architektur ?, Kritik von Christian Holl 
Bauwelt 20.2020, Ballett am Hang, von Christian Schittich
DBZ 10|2020, Würdiger Stadtbaustein, von Jens Geuder
marlowes, 10|2020, Wer ein Haus baut, will bleiben, von Christian Holl
db 12|2020, Rhythmische Staffelung am Hang, von Ulrike Kunkel
german-architects 12|2020, Ein Monument für den Tanz, Interview mit Peter Petz 

Architekturpreise
Hugo-Häring-Auszeichnung 2020 des BDA Stuttgarts
nominiert für den EU mies award 22
nominiert für den DAM Preis für Architektur in Deutschland 2022 


Projektteam
Stefan Burger, Birgit Rudacs
Mitarbeit: Martin Baur, Nikolai Wasser, Louis Saint Germain, Matthias Goetz, André Frühoff, Matthias Hajek

Fotografie
Brigida González